Der Nutzungsgrad (Energieausbeute) ist das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand in einer Zeiteinheit (gemittelter Wert über einen Zeitraum, z.B. 1 Jahr). Oder anders formuliert: Der Nutzungsgrad ist gleich dem Quotienten aus der nutzbaren Energie ENutzen und der aufgewendeten Energie EAufwand in einer Zeiteinheit (gemittelter Wert über einen Zeitraum). Verlust besteht aus: - betriebsbedingten Verlusten (Wärme, Reibungsarbeit usw.)
- Anfahr-, Abfahr-, (aktive) Bereitschafts-, Stillstandsverluste
Der Nutzungsgrad: - ist stets kleiner als 1 bzw. 100% (Achtung! Brennwert)
- ist ein Maß für die Güte einer Umwandlung der zugeführten Energie in nutzbare Energie über einen längeren Zeitraum
- sagt aus, wieviel die in einem Energieträger gespeicherten Energie auch tatsächlich über eine Periode genutzt werden kann
- Ermöglicht einen guten Vergleich der Energieeffizienz von unterschiedlichen Anlagen, Wärmeerzeugern bzw. Maschinen
- bezieht sich auf den Betrieb und die aktive Stillstands- und Bereitschaftsphase der Anlage/Maschine
- ist immer niedriger als der Wirkungsgrad
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η = ENutzen / EAufwand η = (EAufwand - EVerlust) / EAufwand - η = 1 - (EVerlust / EAufwand)
- Für den Kessel gilt ebenfalls:
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- η = Eabgegebene Wärmeenergie / Eaufgenommene Brennstoffenergie
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