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Hydraulischer Abgleich
Wir machen den hydraulischen Abgleich!
dena-Gütesiegel
Thermische Gebäudehülle
Die thermische Hüllfläche ist die Grenzfläche zwischen den beheizten Räumen und der unbeheizten Umgebung (Außenluft, Keller, Erdreich). Je größer die thermische Hüllfläche ist, desto mehr Wärme wird nach außen abgegeben. Die Flächen werden getrennt nach Lage, thermischer Qualität und Umgebungstemperatur aufgenommen. Die Festlegung der thermischen Hüllfläche eines Gebäudes hat einen besonders hohen Einfluß auf den berechneten Primärenergiebedarf des Energieausweises. Die Entscheidung, ob Bereiche eines Gebäudes außerhalb oder innerhalb der thermischen Hüllfläche liegen, muß deshalb mit größter Sorgfalt vorgenommen werden. Für die Berechnung des Energieausweises soll laut EnEV ein Ein-Zonen-Modell gebildet werden, das mindestens die beheizten Räume einschließt. Um ein solches Modell erstellen zu können, befinden sich unter Umständen zusätzlich auch unbeheizte Räume innerhalb dieser Zone. Für die Festlegung des Ein-Zonen-Modells müssen zunächst die beheizten Bereiche des Gebäudes identifiziert werden. Grundsätzlich kann angenommen werden, dass folgende Räume zum beheizten Bereich zählen:
Unbeheizte Treppenhäuser sollten in der Regel dem beheizten Bereich zugeordnet werden, da die konstruktive Wärmeschutzebene meist in der Treppenhausaußenwand verläuft. Dabei sind die Bauteile des kompletten Treppenhauses mit eventuellen Treppenauf- und abgängen zu berücksichtigen. Die thermische Hüllfläche ergibt sich aus dem Ein-Zonen-Modell. Alle zugehörigen Bauteile müssen bei der Datenaufnahme berücksichtigt werden. Auszug aus: Leitfaden Energieausweis Teil1 - Energiebedarfsausweis: Datenaufnahme Wohngebäude, dena, Sep. 2007 |
