Fachzeitschrift IHKS Fach.Journal - IHKS Industrieverband

Für Planungsbüros, Anlagenbau, Öffentliche Hand, Fachhandel und Endverbraucher
  1. Modernisierung einer Heizzentrale ohne Eigenkapital

    Ab einem jährlichen Wärme- und Stromverbrauch von jeweils rund 250.000 kWh lohnt sich der Einbau eines BHKW. Maßgeschneiderte Contracting-Lösungen, ggf. mit 100% iger Finanzierung durch einen Energiedienstleis- ter, mindern das Risiko für den Bauherrn und entlasten dessen Budget. Ein Beispiel aus Schliersee/Bayern: Dort wurde die über 40 Jahre alte Heizzentrale des Hotels Karma Bavaria vollständig durch eine BHKW-Brennwertheizkessel-Kombination ersetzt.
  2. Überspannungsschutz in der Gebäudeinstallation

    Überspannungsimpulse in der Elektroinstallation entstehen durch Blitzentladungen oder Schalthandlungen im Netz. Die kurzzeitigen Impulse können über die Isolationsfestigkeit von elektrischen Geräten hinausgehen und zu gefährlicher Funkenbildung führen. Die aktualisierten Ausgaben der DIN VDE 0100-443 und -534 schreiben für Neubauten und Sanierungen Überspannungsschutzgeräte vor, die Spannungsimpulse auf ein für Endgeräte verträgliches Maß begrenzen (Abb. 2).
  3. Erneuerung der Stromversorgung bei zwingend laufendem Betrieb

    Als die Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg ihre Stromversorgung komplett erneuerte, wurde auch gleichzeitig ein eigenes modernes Blockheizkraftwerk für die Strom- und Wärmeerzeugung integriert. In Betrieb genommen wurde die neue Infrastruktur nach intensiver Planung und reibungslosem Aufbau von der Firma GS Energietechnik bei laufendem Betrieb. Diese setzten bei Niederspannungs-Schaltanlagen auf das schalterunabhängige System Vamocon von Sedotec.
  4. Digitale Luftverteilung für moderne Immobilien

    Ein moderner Lebensstil ist heutzutage untrennbar mit digi­taler Technologie verbunden - ob Smartphone, Smart TV oder E-Mobility, überall hält die intelligente Technik Einzug. Dabei macht sie selbstverständlich auch nicht vor Haus oder Wohnung Halt. Mittlerweile können Einbruchssicherung oder Kühlschrank problemlos mit dem eigenen Smartphone kommunizieren. In der Lüftungsbranche hat die Digi­talisierung ebenfalls Einzug gehalten und kann besonders im energieeffizienten Mehrgeschossbau für Gebäude, Bewohner und Vermieter zahlreiche Vorteile mit sich bringen.
  5. Differenzdruckanlagen sicherer mit Sicherheitsintegritätslevel SIL?

    Differenzdruckanlagen halten Flucht- und Rettungswege in Sicherheitstreppenhäusern rauchfrei. Von deren verlässlicher Funktion hängen Menschenleben ab. Daher schreibt die Muster-Hochhaus-Richtlinie eine redundante Anlagentechnik vor. Als Alternative dazu werden immer häufiger Steuerungskomponenten angeboten, für die eine Ausfallwahrscheinlichkeit nach DIN EN 62061 und dem Sicherheitsintegritätslevel (SIL) ermittelt wurde. Lässt sich damit aber die geforderte redundante Ausführung einer Differenzdrucklage umgehen, um Kosten zu sparen? Die Antwort ist aus technischer und rechtlicher Sicht ein klares Nein. Aber es gibt durchaus Alternativen, um kompromisslose Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in Übereinstimmung zu bringen.
  6. Zutrittskontrolle mit komplett kabelloser Vernetzung

    Auf der Security 2018 wurde eine Weltneuheit präsentiert, die virtuell vernetzte Zutrittslösungen ermöglicht, in denen funkvernetzte elektronische Beschläge und Zylinder als kabellose Updater fungieren. Das führt zu mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz. Zutrittslösungen auf Basis von virtuellen Netzwerken haben sich mittlerweile als gleichzeitig sicherer und effizienter Standard für gewerbliche Objekte durchgesetzt. Sie verbinden eine Online-Zutrittskontrolle an den Außentüren mit offline vernetzten kabellosen Türkomponenten an Innentüren. Sie bieten mehr Flexibilität und Sicherheit als Mechanik und kommen gleichzeitig ohne teure Verkabelung oder Funkinfrastruktur der gesamten Anlage im Innenbereich aus.
  7. Sicherer Betrieb von Aufzugsanlagen in energetisch hochwertigen Wohnimmobilien

    Die gesetzlichen Anforderungen an die Lüftung des Aufzugsschachts sind ebenso wie der Brandschutz in den Landesbauordnungen (LBO), im Aufzugsrecht (EN 81-20/81-73) sowie in der Betriebssicherheitsverordnung verankert. Doch daraus ergeben sich neue Herausforderungen beim Bau von EnEV-konformen Gebäuden mit luftdichter Gebäudehülle. Ein Gespräch mit Patrick Schweibl, COO von BlueKit Factory GmbH, zeigt Alternativen bei der Umsetzung eines effizienten und sicheren Lüftungskonzepts.
  8. Intelligente Konstruktion und modernste Materialien schützen Menschen vor Feuer, Rauch und Hitze

    Die Nachfrage nach Sicherheitsprodukten, die Feuer und Beschuss sowie Einbruch und Vandalismus widerstehen, steigt weltweit. Dabei kommt dem Brandschutz in allen Bereichen von Gebäuden eine immer größere Bedeutung zu. Besonders hoch sind die Anforderungen an Mauerdurch­brüchen, an denen sich Menschen begegnen und Dinge aus­tauschen können, aber dennoch sicher voneinander getrennt sein sollen. Für solche Geldschleusen, Durchreichen, Ticket­schalter und Festverglasungen wie sie Tankstellen, Banken und Fußballstadien, aber auch Öffentliche Einrichtungen wie Justizvollzugsanstalten, Botschaften, Hochsicherheitstrakte, Ausländerbehörden oder Asylanlaufstellen einsetzen, werden inzwischen höchste und zertifizierte Sicherheitsstandards gefordert. Spezielle, in den Zargen verbaute Materialen werden im Brandfall zu Barrieren gegen Feuer und Rauch. Clevere Konstrukteure bauen sogar eine Wasserkühlung ein.
  9. Schnelle Vorortkontrolle auf Legionellen in Kühlwässern

    Bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine weltweit verbreitete Erkrankung, die eine Lungenentzündungssymptomatik umfasst[1-4], die zumeist, jedoch nicht ausschließlich, von Legionella pneumophila[2-4] verursacht wird. Die Übertragung in die menschliche Lunge kann durch Einatmen aerosolierter Tröpfchen aus kontaminierten Wasserkörpern (Bioaerosolen) erfolgen. Die Kontrolle der Legionellen wird hier als effektivste Strategie zur Prävention der Legionärskrankheit betrachtet[5]. Die Gesamtkosten der Krankenhausaufenthalte liegen bei über 379 Mio. Euro in den Vereinigten Staaten und bei ca. 1,2 Mrd. Euro in Europa, wobei die Kosten pro Patient zwischen 21.000 und annähernd 30.000 Euro[8] liegen. Unter anderem werden wasserführende Systeme mit Kühltürmen häufig als Ursache für den Ausbruch der Legionärskrankheit vermutet. Demnach sollten sich Prävention und Kontrolle der Legionellen-Kontamination auf emissionsarme Reinigungsverfahren in Kombination mit Kontrollmaßnahmen des Wassers fokussieren, unterstützt von einer Legio­nellen-Erkennungsmethode, die umgehend Ergebnisse liefert.
  10. Dauerhaftigkeit von dämmschichtbildenden Beschichtungen und anderen reaktiv wirkenden Baustoffen

    In den letzten Monaten wird die Dauerhaftigkeit/Nutzungsdauer von dämmschichtbildenden Beschichtungen (Brandschutzbeschichtungen) auf Stahlbauteilen mal wieder heftig diskutiert, obwohl die Regelungen hierzu national und auch europäisch seit langem festgelegt sind. Die Diskussion wird mittlerweile ausgedehnt auf sämtliche Brandschutzprodukte, die reaktiv wirksame Bestandteile aufweisen z.B. Türen, Kabelabschottungen, Brandschutzklappen, Installationskanäle. In diesem Beitrag sollen die Historie und die Hintergründe der nationalen und europäischen Regelungen aufgezeigt und erläutert werden.

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