BINE Informationsdienst - Energieforschung für die Praxis

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  1. Große Solaranlagen im Langzeit-Test

    Förderprogramme Solarthermie2000 und Solarthermie2000plus - Können Solaranlagen mehr als zehn Jahre einen konstant hohen Ertrag liefern? Um diese und weitere Fragen beantworten zu können, befragten Wissenschaftler von der Hochschule Düsseldorf die Betreiber von 76 großen Solaranlagen und führten an zehn dieser Systeme ein einjähriges Monitoring durch. Alle Anlagen wurden um die Jahrtausendwende im Rahmen der Programme Solarthermie2000(plus) gefördert.
    © Zentrum für Innovative Energiesysteme
  2. Lokale Stromnetze werden flexibel und widerstandsfähig

    Mittel- und Niederspannungsnetze - Drei Jahre lang arbeiteten die Stadtwerke Saarlouis gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie an der Entwicklung sogenannter resilienter Polynetze. Diese autonomen Stromnetze auf der Ortsebene sollen sich dynamisch an die jeweilige Netzsituation anpassen können, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Auf einer Abschlussveranstaltung wurden kürzlich die Ergebnisse präsentiert.
    © Stadtwerke Saarlouis GmbH
  3. Neue emissionsarme Schiffsmotoren

    Gasmotoren ersetzen Schiffsdiesel - Der Betrieb von Schiffen verursacht beträchtliche Schadstoffemissionen. Zukünftige Schiffsantriebe müssen daher umweltfreundlicher werden. Ein möglicher Weg ist es, Motoren mit Erdgas anstatt Diesel zu betreiben. Verglichen mit heutigen Dieselmotoren ohne Abgasnachbehandlung haben sie niedrigere Emissionen. Für diese sparsame neue Motoren-Generation entwickeln und erproben Forscher Komponenten und Regelungsinstrumente. Ihr Ziel ist, die CO2-Emissionen der Motoren zu reduzieren und in Zukunft zu halbieren.
    © MTU Friedrichshafen / Strategic Marine
  4. Förderbedingungen für Heizungsanlagen ab 2018

    Förderung Erneuerbare Energien - Wer eine thermische Solaranlage, eine Wärmepumpenanlage oder beispielsweise eine Pelletheizung im bestehenden Gebäude installieren möchte, profitiert vom Marktanreizprogramm des Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Hauseigentümer erhalten für die Errichtung einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung einen Zuschuss von mindestens 500 Euro. Wärmepumpen mit Wärmequelle Erdwärme und Wasser werden sogar mit mindestens 4.000 Euro gefördert. Ab 2018 ändert sich das Antragsverfahren. Künftig erfolgt die Antragstellung für alle Förderbereiche immer vor Beginn der Maßnahme.
    © Fotolia / reimax16
  5. Wenn Windenergie Schule macht

    Erneuerbare Energien im Schulunterricht - In allen Bundesländern hat die Schule wieder begonnen, die Lehrpläne für das Schuljahr stehen fest. Wie man hier das Thema erneuerbare Energien besser integrieren kann, untersuchten Experten unter Leitung des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen. Dazu entwickelten sie Unterrichtsmaterial und analysierten Nutzen und Potenzial von Windenergie- und Photovoltaikanlagen an Bildungseinrichtungen.
    © fotolia, Syda Productions
  6. Gießerei nutzt Abwärme des Schmelzofens

    Hochtemperatur-Wärmespeicher - Forscher des ZAE Bayern entwickeln gemeinsam mit Industriepartnern ein kostengünstiges Energiespeichersystem für industrielle Abwärme. Es soll die Nutzung von diskontinuierlich anfallender Abwärme für Prozesse ermöglichen, bei denen dies aus wirtschaftlichen Gründen  bisher nicht gemacht wird. Jetzt hat die Umsetzungsphase begonnen. Im Frühjahr 2018 wollen die Wissenschaftler eine Demonstrationsanlage in Betrieb nehmen. Sie soll die Abwärme eines Gießerei-Schmelzofens der Metallindustrie als Prozess- oder Heizwärme bereitstellen.
    © ZAE Bayern
  7. Förderung Stromeffizienz und Abwärmenutzung

    Industrie und Gewerbe - In der deutschen Energiebilanz entfällt rund ein Drittel der insgesamt verbrauchten Energie auf den Sektor Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Allein beim Stromverbrauch sind es rund 70 Prozent. Daher fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerbetriebliche Maßnahmen für eine höhere Stromeffizienz und die Nutzung von Abwärme. Seit September gelten neue, attraktive Bedingungen.
    © BINE Informationsdienst, Gerhard Hirn
  8. Energieeffizienter Schulneubau unter der Lupe

    Plusenergiekonzept - Der energieoptimierte Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt (Oberpfalz) nutzt Solarenergie und oberflächennahe Geothermie. Das erste Jahr im regulären Betrieb liefert gute Werte: Die Wärmepumpen tragen den geplanten Anteil zur Wärmeerzeugung bei, die Photovoltaikanlagen decken 35 Prozent des Stromverbrauchs für Gebäudebetrieb und Nutzung. Die Speicherung des PV- Stroms in einer Vanadium Redox Flow-Batterie führt im ersten Betriebsjahr nicht zur Steigerung des Eigenstrom-Anteils. Optimierungs-Potenzial gibt es auch beim Betrieb der Lüftungsanlagen.
    © Berschneider + Berschneider GmbH Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA. Foto: Petra Kellner
  9. Ländliche Stromnetze kostenoptimal ausbauen

    Netzausbau - Manch ein ländliches Verteilnetz gerät schon heute an seine technischen Grenzen, weil es immer mehr Strom aus Photovoltaik-, Windenergie- oder Biogasanlagen aufnehmen muss. Deshalb haben Wissenschaftler untersucht, mit welchen Ausbaukonzepten schwache Stromnetze zielgerichtet und kostenoptimal für die Energiewende fit gemacht werden können. Die Forschungsergebnisse mündeten in einen Planungsleitfaden für Netzbetreiber, der jetzt kostenfrei heruntergeladen werden kann.
    © Dr. Franz Meyer, BINE Informationsdienst
  10. Wettbewerbsgebäude wird zum Unilabor

    Solar Decathlon Europe - Ein Studententeam der Universität der Künste und der Technischen Universität Berlin entwarf für den Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2014 ein Plusenergiehaus. Das wird jetzt auf dem Campus Charlottenburg wieder aufgebaut. Es soll künftig als Seminarraum und Labor dienen. Nach kleineren Umbauten und mit ergänzter Messtechnik können die Studenten Energie-Monitoring am konkreten Objekt lernen.
    © UdK Berlin / VPT

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